Uganda - Soforthilfe für Flüchtlinge

Wartezimmer im Hospital

Der Bürgerkrieg im Südsudan verursacht eine Flüchtlingswelle, die von Europa medial kaum wahrgenommen wird. Knorr-Bremse Global Care e.V. unterstützt mit 50.000 Euro die Partnerorganisation Amref Health Africa in Uganda, wo bereits 500.000 Flüchtlinge leben.

Etwa eine Million Südsudanesen sind bisher vor dem Bürgerkrieg im eigenen Land geflohen – in Nachbarländer, die ebenfalls zu den Ärmsten der Welt gehören. Ein Großteil davon kommt in Adjumani im nordwestlichen Uganda an.

Bidi-Bidi war vor drei Monaten noch eine kleine Provinzstadt, heute beherbergt sie mit 160.000 Menschen das viertgrößte Flüchtlingscamp weltweit. Vor allem fehlt es an medizinischer Grundversorgung, ausreichend Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser.

Knorr-Bremse Global e.V. leistet Soforthilfe und spendet 50.000 Euro an Amref Health Africa. Die Nichtregierungsorganisation setzt sich seit den 1950ern für eine bessere medizinische Versorgung der Menschen in Ostafrika ein und ist seit 2014 auch in Adjumani vor Ort.

Mit dem Geld baut Amref Health Africa Handpumpbrunnen für sauberes Wasser, Latrinen, Waschmöglichkeiten und leistet medizinische Grundversorgung.

Seit seiner Gründung 2005 stellt der gemeinnützige Verein des Knorr-Bremse Konzerns jährlich finanzielle Mittel für Soforthilfe bei Katastrophen zur Verfügung. Zuletzt engagierte sich der Verein nach dem Hurrikan in Haiti, der Dürre in Äthiopien und dem Erdbeben in Ecuador.

Frauen beim Wasser holen

Flüchtlinge bei einer Gesundheitsaufklärung

Uganda - Soforthilfe für Flüchtlinge

Themenschwerpunkt: Soforthilfe

Projektort: Adjumani, Uganda

Projektierte Kosten: 50.000 Euro

Partnerorganisation: Amref Health Africa

Laufzeit: Oktober 2016 - Januar 2017

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Frauen beim Wasser holen 


Flüchtlinge bei einer Gesundheitsaufklärung